USA verliert Macht

Sonntag, 11. Oktober 2009

USA Macht

Der Vorsitzende der Welt Bank erklärte in einem Interview der BBC, dass die Macht der USA als Resultat der Wirtschaftskrise abnimmt. Robert Zoellick, der Präsident der Welt Bank erklärte, dass diese Krise möglicherweise dazu führen wird, dass die neuen Machtverhältnisse offensichtlich werden und zum Teil sogar akzeptiert werden.

Die USA befindet sich schon seit zwei Jahren in einer Rezession, erklärt Zoellick, während Wirtschaften wie China und Brasilien in diesem Zeitraum gewachsen sind. Nun werden diese Trends wegen der Krise betont. Auf diese Weise soll auf lange Sicht eine neue Balance in der Weltwirtschaft entstehen.

Zoellick erklärte auch, dass eine neue Weltordnung, in der die Wirtschaft mehrere Pole hat und weniger von der USA abhängt, sicherer und allgemein besser sei, selbst wenn dies einige erschreckt. Zoellick befand sich in Istanbul bei einem Treffen zwischen dem Internationalen Währungsfond und der Weltbank. Gleichzeitig findet ein Treffen der G7 Staaten statt, also USA, Japan, Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Kanada und Italien.

Die Finanzminister der sieben Staaten sagten, dass sich die Weltwirtschaft erholt, aber dass dies kein Grund sei, sich zu entspannen, da die Arbeitsmärkte weltweit immer noch empfindlich sind. Deswegen wollen die Staaten weiter Geld in die Wirtschaft pumpen.

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