Ungleiche Verteilung der Vermögen in Deutschland

Das Institut für Wirtschaftsforschung zeigt in einer Studie, dass die privaten Vermögen auch weiterhin in Deutschland uneben aufgeteilt sind. In den letzten Jahren sind die Unterschiede eher gewachsen als geschrumpft.
Die Altersversorgung soll laut DIW den Unterschied zwischen Arm und Reich reduzieren. Die Verteilung ist ebner, wenn man in der Analyse auch die Pensionsansprüche und die Rentenansprüche miteinbezieht. Trotzdem sind die Vermögen aber weiterhin ungleich verteilt. Etwa 25% der Deutschen besitzen kein echtes Vermögen oder sind sogar verschuldet. Doch fast alle Erwachsenen sollen eine Art von Ansprüchen bei Alterssicherungssystemen haben.
Die Prognose ist aber, dass die Alterssicherung als ausgleichende Kraft der Vermögensverteilung langsam an Bedeutung verlieren wird. Es besteht die Gefahr, dass die Zahl derer die im Alter verarmen werden ansteigt, vor allem wegen Arbeitslosigkeit. Reduzierte Sozialleistungen sind auch ein Faktor.
Der Durchschnitt des Deutschen Vermögens liegt bei etwa 150.000 Euro, inklusive Rentenansprüche. Davon sind etwa 88.000 Euro Sachvermögen oder in manchen Fällen Geldvermögen, während etwa 67.000 Euro Rentenansprüche darstellen. Beamte verfügen allerdings über einen Durchschnitt von etwa 500.000 Euro.
In Berlin soll das Armutsrisiko am größten sein, warnen die Forscher. In Bayern und in Baden- Württemberg ist das Risiko der Armut am geringsten.


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