Südkorea baut in Tanzania an
Südkorea hat ein Abkommen mit Tansania abgeschlossen, um in dem Land Landwirtschaft zu betreiben. Dies ist zu einer normalen Praxis geworden: Reiche Länder mieten das Land von armen Ländern, um dort anzubauen.
Momentan werden 1000 Quadratkilometer entwickelt, erklärten die koreanischen Behörden. Die Hälfte der Ernte wird an die Farmer in Tansania gehen und der Rest wird nach Südkorea transportiert.
Ein ähnliches Abkommen wurde auch zwischen Seoul und Madagaskar abgeschlossen. Reiche Länder mieten immer öfter Land von armen Ländern, um für den internen Markt zu produzieren, da sie selbst nicht genug Platz haben, um die Nachfrage zu stillen. Besonders Länder wie China, Saudi Arabien, Südkorea und Kuwait haben in Afrika solche Investments betrieben.
In dem Abkommen zwischen Südkorea und Madagaskar sollte Südkorea eine Fläche so groß wie Belgien bewirtschaften, doch die Regierung in Madagaskar wurde gestürzt und die neue Regierung hat angekündigt, dass es nicht mehr Bereit sei, das Abkommen zu unterzeichnen.
Neben dem landwirtschaftlichen Engagement soll Südkorea in Tansania auch Schulen errichten und die Bevölkerung lehren, selber Lebensmittel anzubauen und diese zu bearbeiten, so dass sie exportiert werden können.


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