Studien über den deutschen Arbeitsmarkt

Montag, 19. Oktober 2009

Studie Schulabschluß Krise

Der Deutsche Gewerkschaftsbund hat eine Studie durchgeführt, die zeigt, dass die Wirtschaftskrise die gut ausgebildeten Fachkräfte besonders hart trifft. Im letzten Jahr ist die Arbeitslosigkeit bei den Personen, die eine Fach – oder Hochschulreife haben, besonders stark angestiegen, um fast 25%. Bei Hauptschulabgängern und bei Personen mit Mittlerer Reife ist die Arbeitslosigkeit weniger gestiegen: um 10,8% bzw. um 5,4%. Bei Personen ohne Schulabschluss ist die Arbeitslosenquote um 5,5% gestiegen.

Dazu erklärt der DGB, dass die Zahl der Hartz IV Empfänger, die hoch qualifiziert sind, um mehr als 14% gestiegen ist. Bei weniger qualifizierten ist die Zahl der Hartz IV Empfänger um weniger als 2% gestiegen. Die Schlussfolgerung der Studie war, dass es trotzdem immer noch vorteilhaft sei, einen Hochschulabschluss zu haben, da besonders in einigen Bereichen immer noch über mangelnde Arbeitskräfte geklagt wird.

In der Bankenbranche wurde in Deutschland kaum jemand entlassen. Im Vergleich zum vorigen Jahr sind es dieses Jahr nur 500 mehr Arbeitslose. In der Branche der Versicherungen ist es laut der Bundesagentur für Arbeit ähnlich.

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