Streit zwischen Frankreich und Schweiz um Kontodaten
Nach dem die Behörden in Frankreich Daten mehrerer Konten aus der Schweiz erworben haben, fordert die Schweiz laut Le Figaro nun, dass die Behörden die Daten wieder zurückgeben. Allerdings sind die Behörden in Frankreich nicht wirklich bereits dies zu tun.
Zwischen Schweiz und Frankreich gibt es einen Konflikt der sich immer weiter verschärft. Die Behörden in Frankreich haben es geschafft mehrere Geheimdaten aus Schweizer Konten zu erwerben, was die Genfer Autoritäten irritiert hat. Der Schweizer Bundesanwalt hat nun an Frankreich geschrieben und verlangt, dass die Daten bis zum 25. Dezember zurückgegeben werden.
Der Bundesanwalt argumentiert, dass Frankreich die europäischen Abkommen zu Rechtshilfe in Strafsachen aus 1958 verletzt. Le Figaro informiert aber, dass sich die Behörden aus Paris nicht beeilen die Forderungen aus Genf zu erfüllen.
Währenddessen droht das Parlament Frankreichs damit, die Schweiz in Zukunft als Steueroase anzusehen. Die Schweiz drohte ein Abkommen zum Austausch von Steuerdaten nicht mehr zu ratifizieren. Die Behörden aus Frankreich hatten die Bank HSBC in der Schweiz infiltriert und über einen Informatiker viele Kontodaten erworben.


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