Streit um Getränke in Spanien

Der Parlamentschef Spaniens, Jose Bono, will nun die Getränkeindustrie Spaniens stärken. Dafür könnten in Zukunft die Importe aus anderen Ländern, wie zum Beispiel Polen verboten werden. Der Staatschef hatte Bono angeregt, sich mehr für die heimische Getränkeindustrie einzusetzen.
Jose Bono soll aus diesem Grund als erstes mehr Getränke aus heimischer Produktion für das Abgeordnetenhaus Spaniens bestellen. Bislang wurden Coca Cola Getränke Dosen aus Polen importiert, aber dies soll nicht mehr vorkommen, kündigte der Sprecher des Parlamentspräsidenten an.
Das Unternehmen, das das Abgeordnetenhaus beliefert, hatte vorher Coca Cola aus Polen importiert. Nun soll dies aber verboten werden. Die Begründung die gegeben wurde ist, dass die spanischen Abgeordneten die Nährwertangaben lesen wollen.
Kritiker sagen aber, dass dies nach einigen Berichten kommt in denen das Parlament dafür kritisiert wurde, dass es mit dem eigenen Verbrauch die Getränkehersteller aus Polen unterstützt. Die Entscheidung von Jose Bono soll laut einigen protektionistisch und populistisch sein, was kein gutes Image für die Institution im Ausland schafft. Der Betrieb, der das Parlament beliefert, erklärte, dass die polnische Coca Cola bestellt wurde, weil sie günstiger ist.


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