Solarenergie aus Nordafrika

Ein Konsortium aus 12 europäischen Firmen hat ein Projekt gestartet, bei dem Solarenergie aus Afrika und aus dem Mittleren Osten nach Europa geliefert werden soll. In diesen Regionen sollen Solaranlagen im Wert von 400 Milliarden Euro errichtet werden. Bis 2050 soll auf diese Weise bis zu 15% des europäischen Stromverbrauchs über Unterseekabel geliefert werden.
ABB, Siemens, E.On, die Deutsche Bank und Munchen Re sind alle Teil des Konsortiums. Das Projekt hat mehrere Vorteile. Zum einen wird Strom nach Europa geliefert, aber auch der Verbrauch der Staaten, in denen die Energie produziert wird, kann zum Teil gedeckt werden. Teil des Projektes ist auch die Umwandlung von Meerwasser in Trink- oder Brauchwasser zu verwandeln.
Trotzdem gibt es noch wichtige Themen die besprochen werden müssen. Noch ist nicht klar, wo genau die Solaranlagen aufgebaut werden, denn die politische Stabilität ist ein wichtiger Faktor. Dazu kommt noch die Frage, wieviel der Strom kosten würde und wie hoch die gesamte Investion wäre. Dafür wurde eine Studie in Auftrag gegeben, deren Resultate erst in etwa drei Jahren erwartet werden.


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