Schwache Landwirtschaft in Indien

Donnerstag, 3. September 2009

In Indien gab es einen schwachen Monsun, so dass die Nahrungsvoräte niedriger sind. Die Regierung hat befürchtet, dass die Bevölkerung deshalb die Läden leer kaufen wird. Deswegen hat die Regierung nun noch mehr Nahrungsmittel auf den Markt gebracht, damit die Preise gezügelt werden.
Das Wachstum der indischen Wirtschaft wird dieses Jahr nur bei 6 bis 7 Prozent liegen, erklärte der Finanzminister Pranab Mukherjee. Dies kann zum Teil auf die globale Wirtschaftslage zurückgeführt werden, aber auch darauf, dass die Landwirtschaft dieses Jahr eine schwache Ernte hatte.
Vor allem die Zuckerpreise haben in Indien die Bevölkerung beunruhigt, da Indien einer der größten Produzenten von Zucker ist. Zucker ist immer teurer geworden und hat nun den höchsten Preis seit 30 Jahren. Deswegen will die Regierung in Indien nun Maßnahmen ergreifen, damit während der Hindu Feierlichkeiten der Zuckerpreis erschwinglich bleibt.
Ähnliche Sorgen gibt es auch für die Reisernte und die Preise von Reis in den indischen Läden. Allgemein hat der Monsun die Landwirtschaft in Indien stark getroffen. Der Bereich der Landwirtschaft stellt etwa 17% der indischen Wirtschaft dar. Deswegen wird erwartet, dass es in den nächsten Monaten eine Inflation in Indien geben wird.

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