Schulden Frankreichs wachsen

Dienstag, 6. Oktober 2009

Die öffentlichen Schulden Frankreichs sind in den letzten Monaten weiter gestiegen. Nun haben sie etwa 74% des Bruttoinlandproduktes erreicht. Dies ist weit über dem Standard, den die Europäische Union vorschreibt. Im Vergleich zum März 2009 sind die staatlichen Schulden um fast 4% gestiegen. Diese beinhalten die Schulden der Regierung und der lokalen Behörden.
Die gesamte Summe der Schulden Frankreichs hat 1.428 Milliarden Euro erreicht, was 74% der BIP entspricht. Lau dem Maastricht Abkommen sollen die Mitglieder der Eurozone die Schulden unter 60% des Bruttoinlandproduktes halten. Doch wegen den Ausgaben für die Wirtschaft auf Grund der Krise sind die Schulden Frankreichs stark gestiegen. Auch andere Staaten der Eurozone sind in derselben Situation.
Die Regierung soll bald einen neuen Haushalt veröffentlichen und es wird erwartet, dass die Steuern für Unternehmen weiter gesenkt werden. Dies würde dazu führen, dass Frankreich noch mehr Schulden erwirbt. Frankreich wird auch noch weiter Geld ausgeben, um gegen die Rezession und die Wirtschaftsflaute anzukommen. Deswegen wird erwartet, dass die Schulden des Landes 77% des BIPs bis Ende des Jahres erreichen.

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