Sarkozy setzt sich für Tobin Steuer ein

Mittwoch, 23. September 2009

Der französische Nicola Sarkozy will sich auf dem G20 Gipfel für die Tobin Steuer einsetzen, um damit die Spekulanten zu entmutigen und das globale Banken System stabiler zu machen. Damit soll jede Transaktion besteuert werden. Durch die Steuer werden die Spekulanten entmutigt und langwierige Entscheidungen werden profitabler.
Doch die meisten anderen Staaten der EU sind gegen diese Steuer und halten sie für total unrealistisch. Deutschland und die USA sind noch etwas zurückhaltend in der Äußerung über die Steuer, aber Experten meinen, dass diese zwei Staaten die Tobin Steuer nicht gut finden, da sie sehr große Finanzsektoren haben.
Schweden hat schon entschieden ausgesagt, dass die Idee nicht möglich ist und Großbritannien ist auch dagegen. Für diese Länder sind die Bonuszahlungen bei den Banken wichtiger. Dieses Thema steht ganz oben auf der Liste der Diskussionen aus Pittsburgh.
Die Tobin Steuer wurde ursprünglich erfunden um Geld für die Entwicklungsländer zu erhalten. Doch sie wurde nie eingeführt. Nun wollen einige, wie der französische Präsident Sarkozy, die Steuer dafür nutzen, um die Staatshilfen zu finanzieren.

Tags: , ,