Rezession könnte 57 Millionen Arbeitslose bringen

Mittwoch, 23. September 2009

Die Organisation für Zusammenarbeit und Entwicklung schätzt, dass auf Grund der Rezession weltweit 25 Millionen Menschen ihren Job verlieren werden. Diese Zahlen sind besonders negativ, wenn man daran denkt, dass die größten Wirtschaften langsam wieder aus der Rezession herauskommen. Doch OECD erklärt, dass dies noch lange nicht bedeutet, dass die Arbeitsplätze sicher sind. Der Vorsitzende der Organisation sagte, dass das Wachstum der Wirtschaft noch lange Zeit nur sehr gering sein wird.
Es wurden bereits etwa 15 Millionen Stellen auf Grund der Krise gestrichen, doch bis Ende 2010 könnten noch weitere 10 Millionen Stellen weltweit gestrichen werden. Die Arbeitslosenrate der 30 größten industrialisierten Länder ist im Juli auf 8,5% gestiegen, der höchste Wert seit dem Zweiten Weltkrieg. Im Jahr 2007 betrug die Arbeitslosenrate in den Ländern nur 5,6 %.
Ende 2010 könnte die Arbeitslosenrate sogar mehr als 10% erreichen, warnt OECD. Dies wären etwa 57 Millionen Arbeitslose in den 30 Ländern. Dies wäre das Szenario für den Fall, dass das Wachstum keinen Boden fasst. OECD hat auch anerkannt, dass die Geldspritzen der Regierungen einen gewissen Effekt gehabt haben, aber wie groß genau dieser war, ist schwer zu sagen.
Spanien, Irland und die USA sind immer noch die Länder, die laut OECD am härtesten von der Krise getroffen wurden. Hier sind die Arbeitslosenraten um 9,7%, 7,8% bzw. 4,5 % gestiegen

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