Regierung ändert Wirtschaftsprognose

Samstag, 24. Oktober 2009

Nach dem mehrere Finanzinstitute die Prognose für die deutsche Wirtschaft nach oben geschraubt haben, hat nun auch die Bundesregierung eine optimistische Prognose zusammengestellt. Nun geht die Bundesregierung von einem Wachstum von 1,2% für 2010 aus. Dafür erwartet sie aber auch, dass die Arbeitslosigkeit weiter steigt, möglicherweise sogar mehr als bislang erwartet.

Dieses Jahr soll das Bruttoinlandsprodukt um 5% sinken, also um 1% weniger als erwartet. Das nächste Jahr soll auch etwas besser werden, so dass die Regierung optimistisch plant. Die wichtigsten Wirtschaftsinstitute hatten ihre Prognosen auch geändert. Der Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg sagte, dass dieses Jahr etwas weniger schlecht ausfallen wird, und dass die Wirtschaft in Deutschland im nächsten Jahr wieder wachsen wird.

In diesem Jahr soll die Arbeitslosigkeit laut der Regierung aber auf 3,5 Millionen Personen steigen. Aber im nächsten Jahr wird eine neue Welle von Arbeitslosigkeit erwartet, da die Produktion kaum gestiegen ist und weil die Kurzarbeit auslaufen wird. Die Regierung schätzt deswegen, dass in 2010 mehr als 500 000 Arbeitslose dazu kommen werden und dass die Zahl der Arbeitslosen sogar 4,1 Millionen erreicht.

Tags: ,