Politischer Streit um Opel

Mittwoch, 11. November 2009

Streit Opel
Die Opposition ist darüber verärgert dass der Wirtschaftsminister Brüderle nicht direkt in den Verhandlungen mit General Motors aktiv ist. Die Verhandlungen werden im Moment über Stellvertreter geführt. Die Opposition fordert, dass der Minister direkt aktiv wird und damit die deutschen Werke von Opel rettet.

Der SPD Generalsekretär, Hubertus Heil, hat den Wirtschaftsminister Rainer Brüderle aufgefordert direkt bei den Verhandlungen mit dem Konzern aus den USA aktiv zu werden, da nur auf diese Weise die Opel Werke in Deutschland gerettet werden können.

In Berlin finden diese Woche Gespräche zwischen dem deutschen Staat und General Motors statt. Doch der Wirtschaftsminister wird dabei nicht direkt teilnehmen, sondern einen Vertreter entsannen. Die Regierung erklärte, dass sie darauf wartet, dass GM ein tragfähiges Konzept für die Sanierung von Opel vorstellt.

Brüderle wurde von der Opposition kritisiert weil er angeblich nicht genug Bemühung für Opel zeigt. Brüderle selbst sagte aber, dass die Gespräche mit General Motors nicht das einzige wichtige Thema der Konjunktur sei und dass es auch in dem Bereich der Automobilherstellung andere Themen gibt. Im Fall von Opel soll General Motors nun in der Situation sein zu entscheiden, und der Minister sagte auch, dass schon zu viel Geld verbrannt wurde.

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