Neue Schätzungen für die deutsche Wirtschaft
Das Deutsche Institut für Weltwirtschaft hat angekündigt, dass es im nächsten Jahr ein Wachstum von 1,3 Prozent für die deutsche Wirtschaft geben wird, was hauptsächlich der Konjunktur der Weltwirtschaft zu verdanken ist. Doch die Forscher des Instituts haben auch gesagt, dass dies eine Schätzung und nicht eine Prognose sei, so dass man nicht unbedingt darauf bauen kann.
Die Schätzung des DIW Forschungsinstituts liegt um 0,5 Prozente höher, als die offizielle Prognose für die Wirtschaft im Euroraum. Doch das Institut sagte auch, dass dies nicht bedeutet, dass das Wachstum stabil und konstant sein wird, so dass man sich nicht zu sehr darüber freuen sollte. Wenn die Schätzung des Instituts korrekt ist, wird die deutsche Wirtschaft in 2010 das Niveau der Wirtschaft des Jahres 2006 erreichen.
Die Exporte werden aber nicht besonders schnell wachsen, da das Wachstum der Weltwirtschaft nun hauptsächlich in Asien stattfindet, wohin weniger deutsche Güter exportiert werden.
Das DIW erwähnte auch, dass die Konjunkturprogramme der Regierung zu einer sehr hohen Verschuldung geführt haben und dass nun ein großer Konsolidierungsbedarf besteht. Im nächsten Jahr soll das Defizit rund 125 Milliarden Euro betragen. Dies wären 5,2% des nominalen Bruttoinlandproduktes. Deswegen empfiehlt das Institut, dass keine neuen Konjunkturprogramme eingeführt werden sollen. Das Institut schätzt auch, dass die Zahl der Erwerbslosen in Deutschland auf über 4 Millionen ansteigen könnte.


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