Nestle verzichtet auf suspekte Farm
Der Schweizer Konzern Nestle hat angekündigt, dass man keine Milch mehr von der Farm der Ehefrau des Präsidenten Zimbabwes, Robert Mugabe, kaufen wird. Nestle erklärte, dass es von dieser Farm Milch kaufte, um das Land Zimbabwe vor einer Milchkrise zu retten. Doch Aktivisten für Menschenrechte haben protestiert und nun ein Boykott der Nestle Produkte aufgerufen. Darauf hat Nestle entschieden, auf die Farm von Grace Mugabe zu verzichten.
Die Farm wurde nach einigen umstrittenen Reformen von einem weißen Besitzer weggenommen und an die Frau des Präsidenten vergeben. Nestle erklärte, dass es vorher bei Dairy Board of Zimbabwe gekauft hatte und dass es danach zu der Farm von Mugabe gewechselt sei. Nun soll Nestle wieder zu Dairy Board of Zimbabwe wechseln.
Nun soll Nestle aber das System wechseln, um in Zukunft von einzelnen Farmen zu kaufen und nicht von einer Kette. So soll Nestle mehr Kontrolle haben. In der Vergangenheit war Zimbabwe einer der wichtigsten Nahrungsproduzenten für die Länder in der Region, doch nach dem die Farmen der weißen Besitzern beschlagnahmt wurden, ist die Wirtschaft des Landes eingebrochen.


RSS-Feed abonnieren