Mindestgehalt für Asien

Mittwoch, 14. Oktober 2009

Mindesgehalt Asien
Eine Gruppe von Kämpfern für Menschenrechte hat ein Mindestgehalt für die Region Süd Ost Asiens berechnet. In dieser Region gibt es viele Fabriken in den Menschen gezwungen werden für wenig Geld zu arbeiten. Besonders wegen der Krise sind die Gehälter weiter gefallen, was dazu führt, dass viele Arbeiter kaum noch davon leben können.

Nun scheint sich eine Art Rennen zwischen den Ländern der Region einzustellen um billigere Arbeitskraft anzubieten. Die Gruppe Labour Behind the Label, also Arbeit hinter dem Etikett, hat berechnet, dass in der Region ein Gehalt von etwa 475 US Dollar genügen würde um davon zu Leben. Von diesem Gehalt soll man Essen, Wasser, Kleidung, Miete, Steuern, Energie, Gesundheitskosten und Erziehung abdecken könne. Die gesamten Kosten erreichen 475 US Dollar, doch in keinem der Länder der Region verdienen Arbeiter so viel Geld.

In den meisten Ländern wird viel weniger verdient. In Bangladesch zum Beispiel wird sechs Mal weniger verdient, während in Sri Lanka drei Mal weniger verdient wird. Auch in Ländern wie China, Indien, Indonesien oder Thailand wird viel weniger verdient.

Analysten erklärten aber, dass während die Schätzungen der Gruppe korrekt sind, dieses neue Mindesteinkommen nicht implementiert wird. Der Grund besteht darin, dass die aktuelle Wirtschaftskrise dazu führt, dass die Fabriken ihre Kosten senken müssen um weiter Profit zu machen. Dies passiert in Süd Ost Asien auf Kosten der Arbeiter.

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