Lettland könnte IWF Hilfe verlieren
Die Verhandlungen mit dem IWF dauern länger als erwartet, was für Lettland bedeuten könnte, dass es dessen Hilfe verliert.
Lettland hat sich vor kurzem mit der Europäischen Union über ein Hilfspaket geeinigt. Zudem soll Lettland auch einen Kredit von dem Internationale Währungsfond bekommen. Allerdings gibt es noch einige Dinge, die geklärt werden müssen, bevor es zu einer Kreditzusage kommt. Ein Sprecher der lettischen Regierung erklärte, das Land müsse diese Probleme in wenigen Tagen lösen, wenn es den Kredit noch bekommen will.
In Lettland wird dieses Jahr eine Rezession von etwa 18 Prozent erwartet, damit wird das Staatsdefizit bis auf 10 Prozent ansteigen. Während die EU mit diesem Staatsdefizit einverstanden ist, fordert der Internationale Währungsfond ein kleineres Defizit. Dies ist für die lettische Regierung aber kaum einzuhalten.
Aus diesem Grund haben sich die Verhandlungen in die Länge gezogen, doch bis Freitag müssen sie abgeschlossen werden. Der IWF hat an Lettland schon fast eine Milliarde Euro gezahlt, bevor aber der Rest von 7,5 Milliarden Euro ausgezahlt werden kann, müssen sich Lettland und der IWF einig werden. Im Unterschied zur EU muss der IWF auch als Aufsicht agieren, deshalb sind seine Forderungen strenger.


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