Kredite in der Eurozone fallen
Die Kreditaufnahmen in der Eurozone sind im Juli stark gefallen. Dies ist geschehen, obwohl die europäischen Banken große Staatshilfen erhalten haben und obwohl es Anzeichen gibt, dass die Wirtschaft in einer besseren Form ist. Experten warnen, dass weniger Kredite die wirtschaftliche Entwicklung behindern und dass Kredite gerade in dieser Zeit sehr wichtig sind.
Im letzten Monate sind Kreditvergaben an den privaten Sektor um nur 0,6% gestiegen, im Vergleich zum Juli 2008. In Juni lag das Wachstum bei 1,5% und im Mai sogar bei 1,8%. Diese Daten wurden von der Europäischen Zentralbank veröffentlicht. Experten erklären, dass diese Statistiken zeigen, wie empfindlich die Wirtschaft in diesem Moment ist.
Kredite sind sehr wichtig, damit die Wirtschaft wieder richtig in Schwung kommt. Ohne diese Finanzierungen kann die Wirtschaft nicht ruckartig aus der Rezession auferstehen. Deshalb schienen diese Daten Argumente für die zu bieten, die erwarten, dass die Erhohlng von der Rezession nicht „V“- artig, also schnell passiert, sondern langsam in U- Form.
Wahrscheinlich wird es noch einem Weile dauern, bis Unternehmen neue Kredite aufnehmen und Banken Kredite vergeben. Nur nach dem Unternehmen wieder Profit machen, werden sie neue Kredite aufnehmen und das könnte noch dauern.


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