Japan Airlines fordert Staatshilfe

Dienstag, 6. Oktober 2009

Die japanische Fluggesellschaft Japan Airlines hat die Regierung des Landes um Staatshilfe gebeten. Der Präsident der Fluggesellschaft Haruka Nishimatsu hatte ein Treffen mit dem Transportminister und danach sagte er öffentlich, dass Japan Airlines auf Staatshilfe angewiesen sei.
Vor kurzem hatte die Fluggesellschaft angekündigt, dass bis zu 7000 Stellen gestrichen werden. Nun sagte der Präsident, dass es wohl nötig wäre, mehr Stellen zu streichen. Wegen der Gerüchte, dass Japan Airlines Hilfe braucht, sind die Aktien der Gesellschaft um 18% gesunken.
Nishimatsu sagte auch, dass die Staatshilfe dabei helfen würde, die Schulden des Unternehmens zu bezahlen. Nun muss Japan Airlines einen Sanierungsplan zusammenstellen, der von der Regierung angenommen wird. Danach kann sich Japan Airlines für Kredite von dem Japan Finance-Corp bewerben. Einige Analysten sagen, dass Air France-KLM oder Detla Airlines und American Airlines einige Anteile bei Japan Airlines kaufen könnten.

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