IWF ist begrenzt optimistisch
Der Internationale Währungsfond hat angekündigt, dass die Weltwirtschaft wieder wächst. Doch gleichzeitig erwartet der IWF, dass die Erholung der globalen Wirtschaft nur langsam vorangehen wird. Es wird laut dem IWF noch lange dauern, bis sich die Wirtschaft so erholt, dass die Arbeitslosigkeit abnimmt.
Der IWF ist auch optimistischer geworden, was die Verluste der Banken angeht. Zwischen 2007 und 2010 sollen nun insgesamt 3,4 Trilliarden Dollar verloren gehen und nicht 4 Trilliarden, wie anfangs angenommen. Diese neue Schätzung hängt mit der Erholung der Wirtschaft zusammen.
Der Vorsitzende der Europäischen Zentralbank hat gleichzeitig ausgesagt, dass die 16 Länder der Eurozone die Staatshilfen für die Wirtschaft in zwei Jahren abbauen könnten. Ohne die Staatshilfen soll die Erholung aber noch langsamer werden und das Risiko der Stagnation mit sich bringen.
Einige Analysten sind aber skeptisch und sagen, dass die USA und Europa nicht mehr so wie vorher wachsen könnten. Sie meinen, dass Asien das Wachstum in der Welt leiten wird und dass es Europa einholen wird, während Europa nicht wieder das vorige Niveau erreichen wird.


RSS-Feed abonnieren