Internetbanken sind nicht sicher genug

Donnerstag, 3. September 2009

Eine Studie über die Sicherheitsmaßnahmen der Banken, um ihre Online-Kunden zu schützen, gibt Anlass zur Sorge. Die Studie zeigt vor allem, dass es große Unterschiede bei der Sicherheit gibt, die von den verschiedenen Banken geboten wird. In der Studie wurden zehn europäische Banken untersucht.
In der Studie wurde zum Beispiel überprüft, ob man ein Konto gleichzeitig von 2 PCs nutzen kann, ob der Kunde ausgeloggt wird, nach dem er die Seite schließt oder wie viele Informationen er eingeben muss, um sein Konto zu nutzen. Das Ergebnis der Studie ist, dass zwar einige Banken ein wirklich sicheres System bieten, andere Banken aber ihre Kunden zu großen Gefahren aussetzen. Bei diesen Banken gibt es nur spärliche Sicherheitssysteme, die es möglich machen, dass auch andere Personen das Konto der Kunden nutzen und so Geld entwenden. Die Banken, deren Sicherheitssystem kritisiert gesehen wurde, sagten aus, dass sie versteckte und unsichtbare Systeme haben, die einen ausreichenden Schutz bieten.
Der Diebstahl im Internet wächst und hat im vorigen Jahr etwa alleine in Großbritannien die Summe 70 Millionen Euro erreicht. Dies ist doppelt so viel, wie noch im Jahr 2007.

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