Institute fordern neues Konjunkturprogramm

Samstag, 9. Januar 2010

Wirtschaftsforscher fordern neue Ausgabeprogramme von der Regierung um damit die Wirtschaft weiter am Leben zu halten. Die Wirtschaftsforscher, die mit den Gewerkschaften zusammenhängen, machen sich darum Sorgen, dass das Wachstum nachlässt und dass damit neue Jobs gefährdet sind.

Das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung erklärt, dass neue Ausgaben die Konjunktur aufrecht erhalten könnten. Der Industrieverband BDI schätzt auch, dass die Konjunktur eine schwere Zeit vor sich hat, bis die Wirtschaft wieder in Fahrt kommt. Das größte Problem der Wirtschaft ist, dass die Exporte sehr stark nachgelassen haben und nur langsam wieder wachsen. Ein zufriedenstellendes Niveau der Exporte wird erst in 2014 wieder erreicht werden.

Das IMK erwartet dieses Jahr ein Wachstum von etwa 2%, aber dieses ist zum Teil noch den Konjunkturprogrammen vor einem Jahr zu verdanken. Doch die Wirtschaft wird nicht sehr schnell wieder normal ablaufen und deshalb wird die Hilfe Staates weiter gebraucht.

Auch diese Wirtschaftsinstitute sind der Meinung, dass Steuersenkungen nichts Gutes bringen werden, besonders wenn man daran denkt wie viel Schulden Deutschland bereits hat. Die Institute sind der Meinung, dass ein neues Konjunkturprogramm im Wert von 48 Milliarden Euro mehr bringen würde.

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