Großbritannien will Finanzreformen
Der britische Finanzminister hat am Montag die Länder der Europäischen Union dazu ermutigt, mehr Geld an den Internationalen Währungsfond zu geben, um damit der empfindlichen Weltwirtschaft zu helfen. Gleichzeitig hat er auch angkündigt, dass Großbritannien 11 Milliarden Dollar mehr an den IWF geben wird, als ursprünglich geplant war.
Weiter sagte er, dass es wichtig sei, sich weiter für Reformen im Finanzsektor einzusetzen und diese trotz Wirtschaftskrise einzuführen. Er erwähnte unter anderem das umstrittene Thema der Beschränkung von Bonuszahlungen an Bankangestellte.
Diese Woche findet ein Treffen der Finanzminister der G20 Staaten in London statt. Die Kommentare des britischen Finanzministers wurden deshalb gezielt zu diesem Zeitpunkt gemacht. Etwas später im September findet ein weiteres Treffen von Finanzministern der größten Wirtschaften statt. Bei all diesen Treffen wird man über die Limits der Bonuszahlungen an Bankangestellte sprechen.
Bei den Gesprächen in London soll man sich aber auch einig werden, dass die Resourcen des IWF auf 750 Milliarden Dollar angehoben werden. Die EU Länder haben sich bereit erklärt, 100 Milliarden Euro zur Verfügung zu stellen. Doch Großbritannien will nun diese Summe auf 175 Milliarden aufstocken. Großbritannien ist bereit, 26 dieser 175 Milliarden bereit zu stellen.


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