Google will Kompromiss mit europäischen Autoren

Samstag, 12. September 2009

Google hat sich entschieden, einen Kompromiss mit europäischen Verlagen zu finden. Die Digitalisierung von Millionen von Büchern, die Google vornimmt, hat viele Autoren und Verlage in Europa sehr unzufrieden gestimmt. Diese hatten intensiv gegen Google protestiert. Google hat nun entschieden, zwei nicht-amerikanische Abgeordnete in der Kommission zu akzeptieren, die sich um den Fall kümmert.
Google hat auch versprochen, einige Werke nur nach Absprache mit den Verlagen zu digitalisieren und zu veröffentlichen. Zuvor wurde Google dazu verurteilt, 125 Millionen Dollar an Vereine von Verlagen aus den USA zu bezahlen, damit die Verstöße gegen das Urheberrecht regelt werden. Dazu muss Google eine Organisation bilden, die sich darum kümmern wird, Autoren dafür zu bezahlen, dass ihre Bücher digitalisiert werden.
Deutschland hat sich aber gegen das Abkommen zwischen Google und der US Regierung gestellt, da dieses angeblich die internationalen Abkommen im Bereich Urheberrechte verletzt. Die Europäische Kommission soll in kurzer Zeit auch eine Position in Bezug auf den Entschluss des US Gerichts veröffentlichen.

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