GM soll kein Geld von Deutschland bekommen

Montag, 23. November 2009

General Motors

General Motors hat Probleme in Deutschland. Nach den Spielen, die der Konzern mit Opel getrieben hat, scheint es, dass General Motors keine finanzielle Hilfe von der Bundesregierung mehr erhalten wird. Dazu kommen noch Probleme mit der Belegschaft in Deutschland, die ihr Vertrauen in den Mutterkonzern verloren hat.

Rainer Brüderle, der Wirtschaftsminister Deutschlands, gab General Motors eine Absage. Vorerst soll damit General Motors  eigene finanzielle Mittel nutzen um Opel zu sanieren.

Diese Woche gab es Gespräche zwischen Brüderle und dem GM Vizechef John Smith und dem zukünftigen Chef von General Motors in Europa, Nick Reilly. Brüderle wurde diese Woche kritisiert weil er sich nicht direkt in die Gespräche eingesetzt hat, aber scheinbar war dies falsch. GM soll in den Gesprächen mit dem Wirtschaftsminister erklärt haben, dass eine Summe von 3,3 Milliarden Euro für die Sanierung von Opel nötig ist. Brüderle meinte aber, dass General Motors diese Summe selber beisteuern muss.

Brüderle wurde auch erklärt, dass Opel sehr wichtig für GM geworden ist: nicht nur der Markt in Europa sondern auch die Werke, vor allem die in Deutschland. Deswegen soll Opel behalten werden und unter der Führung von GM saniert werden. Der Wirtschaftsminister sagte aber, dass GM die Entscheidungen zu lange verzogen hat und dass man damit viel Geld verloren hat. Deswegen soll GM nun selber für die Sanierung aufkommen.

GM hat noch kein klares Sanierungskonzept für Opel, aber nach ersten Angaben scheint GM zu planen etwa 10.000 der 50.000 Mitarbeiter in ganz Europa zu entlassen. Wahrscheinlich ist auch, dass das Astra Werk in Antwerpen geschlossen wird.

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