GM könnte umplanen
Das Board von General Motors soll bald darüber entscheiden, ob Opel nun doch an Magna und die russische Sberbank geht, oder nicht. Einige Experten in Deutschland sind besorgt, da mehrere Mitglieder im Board von GM gegen das kanadisch-russische Konsortium sind.
Der Vertrag für die Übernahme von Opel ist zwar bereit, aber General Motors ist nicht mehr so sicher, dass der Deal unterschrieben wird. Die Bundesregierung war sich sicher, dass der Vertrag unterschrieben wird und gab deswegen dem Druck der EU Kommission nach und versicherte, dass die Staatshilfen in Wert von 4,5 Milliarden Euro an jeden Bieter für Opel gegeben werden. Nun will es sich GM nochmal überlegen- möglicherweise könnte GM das Geld selbst bekommen und damit Opel sanieren.

Die Konzernsprecherin von GM wollte darüber nichts sagen, aber verwies auf den Blog des Konzerns in dem erklärt wird, dass General Motors in seinem Board am 3. November über den Verkauf von Opel noch einmal diskutieren wird. Der Opel Betriebsratchef, Klaus Franz, sagte, dass General Motors mit solchen Handlungen das Vertrauen in ganz Europa verliert, was für die Zukunft nicht gut ist.
Franz erklärte auch, dass die Belegschaft bei Opel nicht bereit ist auf Teile des Gehalts zu verzichten, wenn GM die Staatshilfen durch solche Akrobatik an sich reist. Die Bundesregierung kommentierte nichts, aber dies kommt als schwerer Schlag gegen ihre Bemühungen den GM-Magna Deal zu sichern.


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