GM entschuldigt sich

Mittwoch, 25. November 2009

General Motors Entschuldigung
Am Mittwoch trafen sich General Motors und Bundesregierung um über die Zukunft von Opel zu diskutieren. Dafür soll auch der Vizepräsident von General Motors, John Smith anreisen. Der General Motors Chef Fritz Henderson erklärte aber, dass GM der Regierung nur in einigen Wochen einen Restrukturierungsplan vorstellen wird.

Vor kurzem war die Opel Übernahme durch Magna fehl gegangen, was auch dazu geführt hat, dass die Gespräche zwischen der Regierung und GM eingestellt wurden. Angela Merkel hatte am Dienstag gesagt, dass General Motors selber für den Großteil der Sanierungskosten aufkommen muss. Der Autobauer hatte darauf gehofft, mehr Unterstützung von der Regierung zu erhalten.

Aber die Bundeskanzlerin hat GM für das Verhalten im Fall Opel stark kritisiert und daraufhin hatte sich der GM Chef Henderson entschuldigt. Dazu hat er auch die Drohung zurückgenommen, dass Opel in die Insolvenz gefahren werden wird. Nun sagte er, dass eine Insolvenz weder notwendig noch wahrscheinlich ist. Opel soll in Europa wieder stark werden und dafür mehr Unabhängigkeit bekommen. Darauf forderte Klaus Franz, der Gesamtbetriebsrat Chef von Opel, dass der Autobauer in eine Aktiengesellschaft verwandelt wird.

Doch GM scheint von der Idee von Franz nicht begeistert zu sein, und Analysten erklären, dass es unwahrscheinlich ist, dass Opel eine eigenständige Gesellschaft wird.

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