Eurozone wächst

Mittwoch, 7. Oktober 2009

Die Geschäftsaktivität im privaten Sektor der 16 Staaten, die die Eurozone bilden, ist im September gewachsen. Der Bereich der Dienstleistungen und der Produktion scheinen nach ersten Schätzungen eine positive Entwicklung zu verzeichnen.

Der Index für Purchasing Manager, der von der Marktforschungsgesellschaft Markit zusammengestellt wird, ist von 50,4 auf 51,1 Punkte gestiegen. Dies ist das erste Mal nach 14 Monaten, dass dieser Index steigt.
Der Index für den Sektor der Dienstleistungen ist von 49,9 Punkten auf 50,9 Punkte gestiegen. Ein Wert von 50 Punkten zeigt Wachstum an, was in diesem Sektor seit 16 Monaten nicht mehr der Fall war.

Chris Williamson, Wirtschaftsanalytiker bei Markit, erklärte, dass die Wirtschaft in Frankreich und Deutschland weiter wächst, während die Wirtschaft in Italien und Spanien weniger stark schrumpft. Dies bringt seiner Meinung nach Hoffnung in die Geschäftswelt der Eurozone.

In den letzten Monaten ist laut Markit auch die Zahl der Jobs gesunken, die monatlich verloren gehen. Während vor einem Jahr mehr als 350 000 Jobs pro Monat gestrichen wurden, werden jetzt nur noch um die 100 000 monatlich gekündigt.

Die Daten der Studie sollen bestätigen, dass die Eurozone wieder wächst und dass die Rezession tatsächlich vorbei ist. Doch auch diese Studie zeigt, dass das Wachstum nur gering ist.

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