Europäische Firmen kaum beunruhigt über Rio Tinto Skandal

Donnerstag, 3. September 2009

Eine Gruppe von europäischen Geschäftsleuten hat China aufgefordert, besser zu definieren, was mit „Nationalem Interesse“ gemeint ist. Es geht um einen Fall, in dem ein Vorsitzender eines australischen Minenunternehmens verhaftet wurde. Die europäischen Unternehmen sind über diese Situation besorgt, da sie fürchten, dass auch ihr Angestellten einfach verhaftet werden könnten.
Joerg Wuttke, der Präsident der Kommerzkammer der Europäischen Union in China hat aber erklärt, dass die europäischen Unternehmen nicht daran denken, ihre Investitionen aus China zurückzuziehen. Er sagte aber auch, dass diese Maßnahmen der Regierung in China besorgniserregend sind und dass es gut wäre, wenn China die Formulierung „Nationales Interesse“ besser definiert. Er versicherte der chinesische Regierung, dass kein europäisches Unternehmen sich aus China zurückzieht, auch wenn China ihre Mitarbeiter verhaftet.
Vier Mitarbeiter des Tio Tinto Konzerns wurden vorige Woche in Shanghai verhaftet. Sie sind angeklagt, Wirtschaftspionage und Korruption betrieben zu haben.

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