EU und Republik Moldau sollen neue Partnerschaft vorbereiten

Montag, 26. Oktober 2009

Die Europäische Union soll Gespräche mit der Republik Moldau beginnen um eine besondere Partnerschaft zu starten, kündigte, der Schwedische Außenminister Carl Bildt an. Die neue Partnerschaft wird eine Gelegenheit sein um mehr Zusammenarbeit und Austausch zwischen der EU und der Republik Moldau zu fördern, erklärte Bildt bei einem Besuch in der Hauptstadt der Moldau, ChiÅŸinău.
Der Schwedische Außenminister sagte, dass diese Gespräche ein Zeichen dafür sind, dass die Moldau Fortschritte gemacht hat und dass die Reformen in Brüssel gut bewertet werden. Die neue Partnerschaft soll der Moldau helfen weitere Reformen durchzuführen.
Die Europäische Kommission hat bereits das Mandat für die Verhandlungen bekommen. Das neue Abkommen soll ein älteres aus dem Jahr 1998 ersetzen. Es wurde allerdings kein genaues Datum für den Beginn der Gespräche genannt, doch diese sollen laut Bildt, „bald“ beginnen.
Zurzeit ist die Moldau Teil der Östlichen Partnerschaft, die sechs Staaten aus Osteuropa beinhaltet. Diese Partnerschaft macht die Zusammenarbeit zwischen der EU und den Ländern möglich und könnte laut manchen Experten auch ein Schritt in Richtung Beitritt sein.
Die Republik Moldau ist eine ehemalige Sowjet-Republik, die Stalin nach dem Zweiten Weltkrieg von Rumänien anexiert hat. Der Staat hat kaum natürliche Ressourcen und ist das ärmste Land Europas. Die Mehrheitsbevölkerung der Republik ist rumänisch (ca. 70%). Seit der Wende 1991 haben viele Moldauer die rumänische Staatsbürgerschaft zurückerhalten und sind somit bereits EU-Bürger.

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