Diamantenhandel leidet unter Rezession
Die Rezession hat auch den Appetit der Menschen auf Diamanten gesenkt. De Beer, der Diamanten Konzern, hat in den ersten Monaten des Jahres 2009 nur einen Profit von 3 Millionen US Dollar gemacht, im Vergleich zu den 317 Millionen US Dollar die der Konzern vor einem Jahr verdient hat. In den USA ist die Nachfrage komplett eingebrochen. Nur in China und in Indien werden die Diamanten weiter gekauft.
De Beer hat auch seine Produktion gesenkt, um 73% auf 6,6 Millionen Karat. Das Gewicht eines Diamanten wird in Karat gemessen und einem Karat entsprechen 0,2 Gramm. De Beers stellt sich darauf ein in 2009 halb so viel zu produzieren wie in 2008.
Deshalb mussten die Arbeiter in den Minen in Süd Afrika, Botswana, Kanada und Namibia in den Urlaub gehen. De Beers hat auch 23% seiner Arbeiter entlassen.
De Beers ist aber optimistisch, da nach den meisten Rezessionen der Verkauf an Diamanten steigt, und die Preise auch in die Höhe schießen. Vor allem nach dieser Rezession könnte dies so sein, da keine neuen Diamantenfundorte gefunden wurden.


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