Deutschland will Tobin Steuer

Mittwoch, 23. September 2009

Am Dienstag haben die europäischen Amtspersonen über den Vorschlag Deutschlands diskutiert, eine globale Steuer einzuführen, die für finanzielle Transaktionen erhoben werden soll. Durch diese Steuer soll die Welt gegen die Krisen der Zukunft gesichert sein. Angela Merkel sagte, dass sie Unterstützung für diese Maßnahme sucht, um den Vorschlag Ende des Monats in Pittsburgh auf dem G20 Gipfel vorzustellen.
Merkel sagte, dass diese Steuer eine gute Idee ist und dass nur noch eine gemeinsame Position gefunden werden muss.  Ohne eine gemeinsame Position der EU  will Merkel den Vorschlag aber in Pittsburgh nicht machen.
Die Idee für diese Steuer, auch Tobin Steuer genannt, ist etwas älter. Zuletzt wurde sie von Adair Turner, dem Vorsitzenden des Financial Services Authority aus Großbritannien, vorgeschlagen.  Die Herkunft der Tobin Steuer liegt beim Nobelpreisträger James Tobin, der 1971 der diese Steuer einführen wollte, um Spekulanten zu entmutigen.
Österreich hat sich als bereit erklärt, über diese Art von Steuer zu diskutieren. Doch der schwedische Premierminister hat gesagt, dass sein Land komplett gegen diese Art von Steuer ist. Er erklärte, dass die Tobin Steuer eine alte Idee ist, aber dass es keine Garantie gibt, dass sie auch funktioniert.

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