Bundesregierung macht Zugeständnisse für Opel
Nach dem die Europäische Union Druck auf Deutschland ausgeübt hat, hat die Bundesregierung entschieden General Motors schriftlich zu garantieren, dass die Staatshilfen nicht mehr an den Verkauf an Magna gebunden sind. Ursprünglich hatte Deutschland für die Staatshilfen in Wert von mehreren Milliarden Euro gefordert, dass General Motors Opel an Magna und keinen anderen Investor verkauft. Die EU hat die Nachricht positiv empfangen, aber fordert trotzdem weitere Zugeständnisse von der Bundesregierung.
Die Regierung ist aber mehr als zuverlässig, dass Opel weiterhin an Magna und den russischen Partner Sberbank verkauft wird. Laut der Regierung hat General Motors Magna aus wirtschaftlichen Gründen als Investor gewählt und nicht wegen dem Druck der Bundesregierung. Die Diskussionen mit der EU sollen angeblich ein Missverständnis als Grundlage gehabt haben.
Aus Unternehmenskreisen, wurde erklärt, dass General Motors auch weiterhin Magna als Partner bevorzugt und dass der Konzern den Prozess endlich abschließen will. Angeblich soll es keine anderen Pläne geben. Das Wall Street Journal berichtete aber, dass General Motors doch einen Plan B bereit hat, falls der Verkauf an Magna nicht abgeschlossen werden kann. Die EU ist noch sicher ob sie mit dem Verkauf einverstanden ist und will genaue Details über die Staatshilfen der Bundesregierung wissen, bevor eine Entscheidung fällt.
Die Bundesregierung erwartet aber, dass der Deal zwischen General Motors und Magna diese Woche abgeschlossen wird.


RSS-Feed abonnieren