Britische Behörde für toxische Kredite hat neuen Chef
Die National Treasury aus Großbritannien hat angekündigt, dass sie Stephan Wilcke, einen ehemaligen Manager eines equity Fonds, einstellen wird, damit dieser das Management der toxischen Kredite übersieht.
Wilcke wird die Behörde für toxische Kredite, Asset Protection Agency, ab dem 28. September leiten. Die Behörde existiert seit Februar, als sie gegründet wurde, um das Vertrauen in den Banken-Sektor wieder herzustellen. Die Behörde erhält ein Versicherungsprämien und garantiert dafür für 90% der toxischen Schulden.
Die Royal Bank of Scotland war die erste Bank, die in das Schema eingetreten ist. RBS will 325 Milliarden Pfund an toxischen Schulden an die Behörde überweisen. Darauf hin hatte auch Lloyds Banking Group angekündigt, dass es dem Programm beitreten will.
Die Behörde ist ein Teil der Strategie der Regierung, um den Finanzsektor stabiler zu machen und um mit den toxischen Krediten fertig zu werden. Wilcke hat Erfahrung im Bereich Equity Management und wurde nach langem Überlegen nominiert.


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