Bibliotheken in der EU sollen online gehen
Die Europäische Komission hat einen Appell veröffentlicht, der Bibliotheken und Museen auffordert, mit Organisationen wie Google zusammenzuarbeiten, um das europäische Erbe online zu stellen. In Frankreich gibt es in diesem Moment eine Debatte um die Googleisierung der Welt, doch die Europäische Komission wird am Freitag einen Bericht über das Projekt der europäischen Online-Bibliothek Europeana veröffentlichen. Dieses Programm hat vor einem Jahr begonnen und die größten Bibliotheen und Museen Europas haben hier mitgemacht.
Das Projekt europeana.eu hat als Grundlage die Bibliothek aus Alexandria, wo damals ein Großteil der europäischen Kultur zu finden war. Auf europeana.eu kann man Bücher, Filme, Gemälde, Bilder, Landkarten usw aus den europäischen öffentlichen Bibliotheken finden. In den ersten neun Monaten wurden etwa 4,6 Millionen Dokumente veröffentlicht.
Brüssel will das Projet aber einen Schritt weiter bringen und die Zahl der Dokumente auf 10 Millionen erhöhen. Da die Prozedur aber sehr teuer ist, würde sich die EU freuen, wenn auch private Organisationen mitmachen. Deswegen will die EU nun ein paar Gespräche mit Organisationen wie Google führen, um die Kosten zu teilen, denn es gibt noch eine ungeheure Menge an Dokumenten, die online gebracht werden müssen.


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