Bankengeheimnis der Schweiz bekommt schweren Schlag

Mittwoch, 23. Dezember 2009

Ein neuer Skandal um die Bankengeheimnisse in der Schweiz. Ein Angestellter von HSBC soll mehrere Tausende Daten von Kunden geklaut haben. Doch er hat sie nicht an Verbrecher verkauft, sondern an Steuerfahnder aus Frankreich. Scheinbar hatte der Angestellte, der Antoine genannt wird, die komplexen Systeme der Bank mit einem selbst programmierten Programm überlistet.

Manche der Kunden die beklaut wurden sind auch einige chinesische Politiker die verdächtigt werden für Geheimdienste zu arbeiten. Antoine soll jetzt versteckt an der Cote d Azur leben, da er Angst vor denen hat, denen Daten er geklaut hat. Vor einigen Monaten gab es noch einem Skandal bei dem der Haushaltsminister Eric Woerth mitteilte, dass er Listen von etwa 3000Franzosen besitze, die dicke Konten in der Schweiz haben.

Der Informateur Antoine soll die Daten mit einem eigenen Programm geklaut haben und Anfang 2009 nach Frankreich gekommen sein, wo er Kontakt mit den französischen Behörden aufgenommen hat. Die Schweiz hatte gefordert, dass er ausgeliefert wird, aber die Behörden in Frankreich haben sich geweigert. Nun hat er eine neue Identität bekommen und lebt versteckt.

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