Banken pfänden die Debitkarten ihrer Kunden in den USA

Donnerstag, 17. September 2009

Einige Banken in den USA haben begonnen, die Debitkarten ihrer Kunden zu pfänden. Nach dem Kreditkarten zu großen Problemen in den USA geführt haben, weil sie die Kunden dazu verleitet haben, teure Dispokredite zu nehmen, haben die Banken für Debitkarten als sichere Karte geworben. Debitkarten kann man normalerweise nicht überziehen und man kann auch keinen Dispositionskredit bekommen. Damit besteht nicht die Gefahr, dass die Kunden mehr bezahlen, als sie haben.
Doch einige Banken haben Änderungen in dem System eingeführt: Kunden können Dinge kaufen, auch wenn auf der Debitkarte kein Geld ist. Doch für jede Transaktion dieser Art müssen sie eine bestimmte Summe bezahlen, zum Beispiel 34 US Dollar pro Transaktion. Die Kunden wurden nicht informiert und einige haben entdeckt, dass sie Schulden von Hunderten von Dollar haben, bloß weil sie ein paar Kaffee und Zeitschriften gekauft haben. Auf diese Weise gewinnen Banken mehr, als sie vorher aus den Dispokrediten gewonnen haben.
Noch gibt es keine Regulierungen gegen diese Praktiken der Banken, obwohl Experten vor diesen Problemen schon seit vielen Jahren warnen. Erst jetzt wird darüber nachgedacht, was getan werden könnte.

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