A400M im Skandal

Mittwoch, 6. Januar 2010

A400 Airbus

Der Streit zwischen der Bundesregierung und Airbus und EADS geht weiter: die Bundesregierung will nur so viel bezahlen wie in dem Vertrag für den Militärtransporter A400M vereinbart wurde. Airbus droht damit das Projekt zu stoppen, wenn die Regierung nicht die geforderten Summen bezahlt.

Die Bundesregierung will nicht mehr als 650 Millionen Euro für den A400M bezahlen, da dies in dem ursprünglichen Vertrag ausgehandelt wurde. Laut des Vertrages darf der Preis nur laut der Preiseskalationsformel erhöht werden. Hierbei werden nur Inflation und Marktbedingte Preisaufschläge einbezogen.

Airbus hat aber von den Europäischen Staaten gefordert, dass sie 5 Milliarden Euro mehr bezahlen. Neben Deutschland sind auch Frankreich, Spanien und Großbritannien betroffen. Das Projekt hat zu einem Kostenplus geführt, das etwa 11 Milliarden Euro beträgt. Dies wären 50% mehr Kosten als abgesprochen. Deutschland will aber nicht dafür aufkommen.

Das Projekt ist bereits etwa 3 Jahre in Verzug. Sieben Staaten hatten 180 Militärtransporter bestellt, zu dem Festpreis von 20 Milliarden Euro. Doch beide Seiten sind an dem Problem schuld. Airbus hat nicht richtig kalkuliert und die Staaten stellten immer wieder neue Anforderungen. Nun weiß man nicht, was mit dem Projekt geschehen soll.

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