2,6 Milliarden Euro von der EU falsch ausgegeben

Mittwoch, 11. November 2009

Europa Milliarden falsch
Der Europäische Rechnungshof hat festgestellt, dass die EU Kommission in dem letzten Jahr etwa 2,6 Milliarden Euro fehlerhaft ausgegeben hat. Allerdings gab es auch Lob, da die Verschwendung in dem letzten Jahr nicht mehr so eindrucksvoll war wie in den Jahren davor.

In Brüssel wurde am Dienstag ein Bericht veröffentlicht in dem es heißt, dass die Europäische Kommission in dem letzten Jahr 2,6 Milliarden Euro fehlerhaft verschleudert hat. Vor allem waren die Kohäsionsfonds betroffen. Diese sind dafür bestimmt ärmere Regionen aus Europa zu fördern um damit mehr Gleichheit zu schaffen. Allgemein habe sich aber die Ausgabenstrategie der EU verbessert, sagte der Bericht.

In 2008 hat die EU etwa 116,6 Milliarden Euro ausgegeben. Das meiste Geld ging in die Agrarpolitik: 55 Milliarden Euro. Die Regionalpolitik hatte ein Budget von 36,6 Milliarden Euro. Hier wurde entschieden, dass das Geld nicht richtig  ausgegeben wurde. Negative Urteile gab es auch für die Bereiche „Forschung, Energie, Verkehr“ und „Außenhilfe, Entwicklung und Erweiterung“.

Allgemein wurde geschätzt, dass es bei 31% der Gesamtausgaben eine Fehlerquote von etwa 5% aufgetreten ist. In 2007 waren etwa 41% der EU Ausgaben von der Fehlerquote betroffen.
Der Bericht erklärt aber, dass es sich bei dieser Fehlerquote nicht um Betrug handelt. In den meisten Fällen soll das Geld bezahlt worden sein, ohne dass die Voraussetzungen erfüllt seien. Deswegen soll man in Zukunft die Mechanismen verschärfen um diese Fehlerquote zu reduzieren.

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